Sich durch seine Lieben schreiben

Erst wollte die Schreiberin das ja keinem erzählen: Wie sie verlassen wurde oder selbst verlies, wie sie sich flügellahm verkroch vor Liebeskummer und sich dann doch wieder wie der Phönix aus der Asche schwebend vor Glück erhob. Deshalb hat sie es einfach immer aufgeschrieben und zwar in Gedichtform – mal reimt es sich, mal ist es auf bayrisch, manchmal sind es einfach nur Gedankenfetzen.

Schreibend durchlebt die Autorin und Schauspielerin Maria Magdalena Rabl in ihrem Gedichtband „Das erzähl ich jetzt keinem

alle Höhen und Tiefen, die sich die Liebe nur ausdenken kann: Sie ist bis über beide Ohren verliebt, stürzt sich kopfüber in ein Abenteuer, oder sie bangt und hofft im Stillen. Sie verlässt oder wird verlassen, ist traurig, trotzig oder arrangiert sich – ein stetes Fliegen, Fallen und Wiederaufstehen.
Maria Magdalena Rabls Antwort auf diese Achterbahnfahrt Lieben ist nicht Verbitterung oder Resignation, sondern eine ungezügelte Lust am Leben. In ihren Gedichten auf Hochdeutsch und im bairischen Dialekt will sie ergründen, legt sie ihre Wunden offen; sie kann aber genauso gut über sich selbst lachen. Mit beinahe kindlicher Neugier wartet sie auf das nächste Wunder, das ihr das Leben beschert, auf den nächsten Mann, der in ihr Leben stolpert.
Für die Liebe gibt es keinen Beipackzettel, aber unverhofft kommt doch. So verspielt, heiter und unbekümmert sich die Autorin immer wieder auf das Leben einlässt, so schreibt sie; immer mit einem großen Herzen, der Lust am Wagnis, voll übersprudelnder Liebe und mit viel Humor.

Lichtung Verlag

Maria Magdalena Rabl liest ihre Gedichte

Eigentor

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