Persönlichkeitsveränderung – sieht man sie auch in der Handschrift?

PersönlichkeitsveränderungDer Ringversuch 004 ist der Fragestellung nachgegangen, ob man Persönlichkeitsveränderung mittels Handschriftanalyse zuverlässig messen kann. Die Ergebnisse des Experiments, welches mit zwei verschiedenen graphologischen Methoden durchgeführt wurde, sind sehr aufschlussreich und lesenswert. Unter folgendem Link können sie heruntergeladen werden.

Wer sich noch etwas weiter in das Thema vertiefen möchte, kann unter diesen beiden Links zusätzliche Informationen zu aktuellen Forschungsergebnissen erhalten:

Sind graphologische Schriftgutachten zulässig?

Die Vorstellung, dass graphologische Gutachten nur dann erstellt werden, wenn eine Bewerbung mit einem „handschriftlichen Lebenslauf“ erfolgt, ist sehr altertümlich. Graphologen erhalten Handschriften direkt aus dem Bewerbungsprozess: Der Bewerber muss vor Ort eine Aufgabe handschriftlich lösen oder eine Schriftprobe für den Graphologen verfassen. Mit Einwilligung des Schreibers wird dieses Material zur Arbeitsgrundlage des Graphologen. Nun stellen sich Unternehmer, Personaler und auch die Bewerber selbst oft die Frage: Ist denn ein graphologisches Gutachten überhaupt zulässig? Gibt es hier irgendwelche juristischen Probleme?

In der Rechtsprechung und der juristischen Literatur ist seit längerer Zeit unbestritten, daß graphologische Gutachten nur mit der Einwilligung des Begutachteten eingeholt werden dürfen. Das gilt uneingeschränkt für den beruflichen wie privaten Bereich. Besonders im Bewerbungskontext müssen die Grundlagen des Arbeitsrechts beachtet werden (vgl. hierzu Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG).

Im Rahmen der Betriebspsychologie verlangen der Respekt gegenüber Mitmenschen und deren Persönlichkeitsrechten, die Anforderungen der deutschen Datenschutzgesetze und auch die Relevanz eines graphologischen Gutachtens, dass eine schriftpsychologische Auswertung sich an die Vorgaben des Arbeitsgebers hält. Ein Graphologe erstellt somit erst ein Gutachten, wenn die Anforderungen mit dem Arbeitgeber im Rahmen der Bewerberauswahl oder Personalentwicklung geklärt wurden. Dabei sind nicht nur die persönlichen Fähigkeiten im Abgleich mit der bereits besetzten oder zu besetzenden Stelle, sondern auch die jeweilige Betriebskultur und das Arbeitsumfeld von Bedeutung. Hierauf – und nur hierauf – geht ein graphologisches bzw. schriftpsychologisches Gutachten ein, sodass ein Bewerber keine Sorge haben muss. Er kann jederzeit das Ergebnis sehen und es ist in der Regel auch Gesprächsgrundlage, damit das Ziel der beruflichen Entwicklung mittels Feedback-Kultur erreicht wird.

Sich durch seine Lieben schreiben

Wer hat denn das geschrieben? Und vor allem: Warum hat das jemand geschrieben?

Erst wollte die Schreiberin das ja keinem erzählen: Wie sie verlassen wurde oder selbst verlies, wie sie sich flügellahm verkroch vor Liebeskummer und sich dann doch wieder wie der Phönix aus der Asche schwebend vor Glück erhob. Deshalb hat sie es einfach immer aufgeschrieben und zwar in Gedichtform – mal reimt es sich, mal ist es auf bayrisch, manchmal sind es einfach nur Gedankenfetzen. Weiterlesen…

Über die Kunst, an das Gute zu glauben

auch wenn so ziemlich alles dagegen spricht.

So lautet der Untertitel des Buchs “Der Club der Idealisten” von Eva Altemöller, das Sie unbedingt lesen sollten. Das Buch bestärkt auch uns “Handschrift-Idealisten”, eine sensible, hochkreative Spezies, die immer denkt, sie seien ganz wenige und dabei sind wir ganz schön viele! Aber nicht nur die “Handschrift-Idealisten” werden angesprochen, sondern alle, die gerne etwas selbst machen und sich selbst einbringen: „Nur das Echte wird zum Klassiker, während das Unechte bald spurlos vom Bildschirm verschwindet.“ Altemöllers “Der Club der Idealisten” kündigt eine Trendwende an, man muss nur genau hinschauen.

Neugierig und lesen wollen? Gehen Sie in den nächsten Bücherladen, bestellen Sie das Buch per Mail im Buchladen der Autorin in Lindau unter info@altemoellersche.de oder gehen Sie zu Amazon.

Sprache der Handschrift

Das neu erschienene Buch Sprache der Handschrift von Dr. Angelika Seibt ist ein
anregender Einstiegs- und Überblicksband für alle, die nur ein rudimentäres Wissen über die psychologische Bedeutung der Handschrift besitzen und sich mehr für das Thema interessieren.

Eine Rezension über das Buch findet Ihr in der GraphologieNews und einen Blick ins Buch bietet Amazon.